Fritzbox, Netzwerk und DHCP

Beim Anschluss eines Gerätes an das Heimnetzwerk hat man immer die Wahl, die IP-Adresse selbst fest vorzugeben, oder sie sich vom DHCP-Server zuteilen zu lassen.

In unserem Heimnetzwerk befindet sich auch ein Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner usw.), welches von Natur aus nicht WLAN-fähig ist, welches aber mit Hilfe eines WLAN-Repeaters, konfiguriert als Ethernet Adapter, dann doch im WLAN ist. Bedingung bei der Angelegenheit war die Vergabe einer festen IP-Adresse. Daraufhin haben wir bei unserer Fritzbox den DHCP-Server ausgeschaltet und allen unseren WLAN-Geräten feste IP-Adressen verpasst. So weit, so gut, und länger her ist es auch schon.

In diesen Tagen haben wir uns mit der mangelnden WLAN-Qualität in unserem Heimbüro beschäftigt und die Installation eines WLAN-Repeaters geplant. Das ausgesuchte Gerät erfordert, dass IP-Adressen im Heimnetz vom DHCP-Server vergeben werden. (Mit festen IP-Adressen soll es auch gehen, aber der Hersteller lehnt dafür jegliche Unterstützung bei etwaigen Problemen ab.) Beim Anschauen der diversen Parameter und Listen der Fritzbox ist mir dann aufgefallen, dass einige unserer WLAN-Geräte mit IP-Adressen geführt werden, die nicht diejenigen sind, die wir eigentlich vergeben hatten. Unsere Adressen gehen erst ab 100 los, einige Geräte hatten Adressen zwischen 20 und 30. Des weiteren musste ich feststellen, dass der DHCP-Server der Fritzbox eingeschaltet war, was wohl die Adressen im 20er-Bereich erklärt. Wie es dazu kam, ist mir nicht klar, vielleicht geschah es beim Austausch der Fritzbox vor einiger Zeit. Der DHCP-Server durfte Adressen von 20 bis 255 (?) vergeben. Da er mit dem 20er-Bereich bisher auskam, haben unsere Adressen größer als 99 wohl nie gestört.

Da der geplante WLAN-Repeater den DHCP-Server braucht, habe ich letzteren eingeschaltet gelassen und nur seinen Vergabebereich auf 20 bis 99 gesetzt. Wenn das so richtig ist, ist es also möglich, zugleich mit festen Adressen und mit DHCP-Adressen zu arbeiten. Bisher war mir das nicht klar, ich dachte immer, man müsse sich für das eine oder das andere entscheiden. Der ganze Zirkus bei jedem neuen Gerät, es auf feste eigene IP-Adresse einzustellen, war wohl unnötig?

Falls sich doch noch etwas ändert, werde ich es hier noch ergänzen.

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2 Antworten zu Fritzbox, Netzwerk und DHCP

  1. Sven schreibt:

    Ich versteh nicht, wo das Problem ist. Ich habe auch ein Multifunktionsgerät mit fester IP im Netzwerk und ein FritzBox, die DHCP macht. Die festen IP Adressen müssen ja nicht im Bereich der DHCP – Range von der Fritzbox sein. es reicht ja, wenn Sie aus dem selben Bereich / Range sind und die gleiche Subnetz-Maske haben. Also meine Fritzbox vergibt (z.B.) IP Adressen aus dem Bereich 192.168.0.1 bis 30. 192.168.0.31 bis 192.168.0.40 für feste IP Adressen und 192.168.0.254 ist dei FritzBox selbst. Bisher nie Probleme gehabt. Es sei denn, du kommst über 30 DHCP Geräte. Dann bekommt das 31. keine IP mehr.

    • zhongxiong schreibt:

      Danke Sven, dass du mir bestätigst, was ich gerade herausgefunden habe. Ich frage mich natürlich immer noch, wie ich auf die Idee kam, dass entweder alle IP-Adressen von mir vergeben werden müssen oder gar keine. Eventuell war das vor längerer Zeit eine Bedingung? Egal, es ist nicht mehr wichtig.

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