Wasserzeichen für Bilder

Bilder, die man ins Netz stellt, kann man (sollte man?) mit einem Wasserzeichen versehen, damit sie einem nicht so leicht „abhanden kommen“. In Anlehnung an Papier, von dem der Begriff Wasserzeichen stammt, hat man so etwas Ähnliches auch für Bilder erdacht. Die einfachste Form, von der hier jetzt nur die Rede sein soll, besteht im Einfügen eines Textes (etwa das Copyright-Zeichen und mein Name) in das Bild.

Es gibt zahlreiche (Bildbearbeitungs-)Programme, die Texte in Bilder einfügen können. Ich habe mir statt dessen ein spezielles Wasserzeichenprogramm für Windows angesehen:

TSR Watermark Image Software 2.3.3.3

Für den privaten Gebrauch gibt es eine freie Version. Als Bediensprache kann man Deutsch wählen, wenn auch einige wenige Texte trotzdem noch auf Englisch sind. Zur Eingabe kann man einzelne Bilddateien oder auch ganze Verzeichnisse angeben. Für den Text sind viele Schriftarten wählbar (alle Schriften des Betriebssystems?), dazu auch die Schriftfarbe und noch weitere Schrifteigenschaften. Selbstverständlich ist auch die Angabe des Ortes möglich, an welchem der Text erscheinen soll. Ebenso kann man angeben, wie transparent der Text sein soll.

Wichtig ist die Angabe der Größe des Wasserzeichens. Sie wird in Prozent der Länge der Seite angegeben, zu der der Text parallel ist. Steht mein Text beispielsweise unten rechts und hat er eine Größe von 50%, so nimmt er die halbe Bildbreite ein. Dabei gibt es aber ein Problem, wenn man in einem Verzeichnis, dessen Bilder mit Wasserzeichen zu versehen sind, Bilder im Quer- und im Hochformat hat. Da im Hochformat die halbe Bildbreite kleiner ist als im Querformat, wird auch die Schrift des Wasserzeichens entsprechend kleiner. Will man in beiden Formaten die gleiche Schriftgröße haben, so muss man die beiden Formatsorten getrennt bearbeiten. Ist das Seitenverhältnis bei den Bildern 3:2, so muss man im Hochformat die Größe des Wasserzeichens ebenfalls mit 1,5 multiplizieren, wenn man die gleiche Schriftgröße haben will.

Ein weiteres Problem war beim Test die Angabe der Qualität für das Ausgabeformat. Gebe ich 100% an, so benötigen die Ausgabebilder ziemlich genau ein Drittel mehr Speicherplatz als die Eingabebilder, was natürlich keine Steigerung der Bildqualität bedeuten kann. Bei der Voreinstellung von 90%  verringerte sich dagegen der Speicherplatz (und damit die Qualität) beträchtlich. Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei einer Angabe von 99% Ein- und Ausgabe in etwa denselben Speicherplatz benötigen.

Etwas unklar finde ich die Beschreibung des Transparenzwertes: Bei 100% sei das Wasserzeichen unsichtbar. Das ist sicher richtig, aber eigentlich ist dann wohl gar kein Wasserzeichen da (oder?), und nicht eines, das durchaus vorhanden aber unsichtbar für den menschlichen Betrachter ist, was es ja auch gibt, wenn auch nicht mit diesem Programm.

Über zhongxiong

peter.preus@gmx.de peter-preus.de
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